Nagellack

Chanel Tenderly

Mit meinen Chanel Lacken lebe ich so eine Art „on – off“ Beziehung. Du kennst das? Man kann nicht ohne, aber mit ist auch nicht immer eine Wonne 😉

Diese Ambivalenz ist schnell erklärt. Als bekennendes „Nagellack sammel Monster“ bin ich einfach ihren Farben erlegen. Sie sind ohne Zweifel oft besonders, manchmal sehr speziell und nicht selten kann man sich völlig umsonst, die Hacken nach einem Dupe abrennen. Dieses „Besondere“, findet man sogar bei eigentlich schnöden Alltagstönen. Sehen sie im Fläschchen immer „normal“ aus, entwickeln die meisten Farben auf den Nägeln einen besonderen Zauber. Wer in diesem Zusammenhang Spaß an etwas „Chanel Porn“ hat, sollte sich mal Bärbels wunderbare Hommage an ihre Sammlung ansehen.

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Ich habe wirklich keine Ahnung, was Chanel ihren Lacken für diesen unerreichten Farbflash beimischt. Regenbogenessenz, den Geist von Coco? Was auch immer es ist, dieser Wunderingredienz fällt ab und an das Thema Haltbarkeit zum Opfer. Jedenfalls auf meinen Nägeln war die, in der Vergangenheit gerne mal unterirdisch. So mancher Lack verhielt sich divenhafter, als Kaiser Karl himself. Aus diesem Grund habe ich die wunderschönen Zicken in den letzen Monaten mit Missachtung gestraft und auch Keine mehr gekauft. Chanel1

Dann kam Tenderly aus der diesjährigen „Chanel Rêverie Parisienne“ Frühjahrskollektion und ich wurde wieder schwach. Rosenholz und Mauve, ich kann nicht anders, da sitzt ein kleines Äffchen in meinem Kopf, das mich fernsteuert.;-) Zum Glück! Tenderly it’s so fluffy glossy I’m gonna die. Das Finish macht jeder Gel Maniküre Konkurrenz. Der Auftrag ist gut. Etwas Gefühl für die richtige Menge ist von Nöten, sonst neigt er zum verlaufen oder wird unregelmäßig. An sich ist er mit einer Schicht schon deckend. Mit 2 eher dünnen Schichten hat er auf meinen Nägeln die perfekte Farbkraft und Deckfähigkeit erreicht. Auch dem Ruf der Undupebarkeit scheint Chanel mit Tenderly wieder gerecht zu werden. Ich habe sooooo viele Rosenholz und Mauve Lacke im Regal, aber keiner ist wie das blaustichige Tenderly. Damit hat Chanel mich Lacktechnisch wieder am Haken, denn auch die Haltbarkeit ist absolut im grünen Bereich.

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Jägersmann im Glitzerdress

Ganz eigentlich sollte hier ein Outfitpost stehen, aber bedauerlicherweise spielt das Wetter nicht mit. Der Norden wird seit Donnerstag von einem Sturmtief nach dem Nächsten gebeutelt. Jedes Mal, wenn ich mich mit der Kamera bewaffnen will, fängt es an zu regnen. Kismet!

Ich hatte mir, passend zum geplanten Outfit, die Nägel mit Sally Hansen Loden Green lackiert. Als ich nun so da saß und auf besseres Wetter wartete, siegte die Langeweile und ich lackierte mit Sallys Pink Dream noch meinen Lieblings Glitter Topper darüber.

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Loden Green7Mit Pink Dream habe ich endlich mal einen leicht holographischen Topper in meiner Sammlung, dessen Einzelteile man nicht mühselig aus der Flasche suchen muss. Die Glitzerpartikel verteilen sich gleichmäßig im goldigen, aber durchsichtigen Trägerlack. Genau so gleichmäßig ist auch der Auftrag.Loden Green2

Loden Green ist eine Farbe, wie ich sie in meiner Sammlung kein zweites Mal finde. So ein dunkles Grün hatte ich irgendwie nie auf dem Radar.Loden Green8

Dank des 1a Pinsels, ist der Auftrag ein Kinderspiel. Bei mir funktionieren 2 dünne Schichten am besten. Deckend wäre er durch aus auch mit einer Schicht. Allerdings braucht er dick aufgetragen unverhältnismäßig lange, um belastbar zu trocknen. Trotz Seche Vite fast dry top Coat. Mit dem versteht sich Sally nämlich nicht so gut, der Lack bleibt darunter sehr lange weich.

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Wie gefällt dir diese untypische Farbe? Mich würde interessieren, welches deine Lieblingsfarben im Herbst Winter sind.

 

OPI In my Santa Suit

Für mich ist OPI „in my Santa Suit“ einfach das perfekte Weihnachtsrot. So richtig Christbaumkugel- Mariah Carey – All I want for Christmas – kitschig.

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Heute habe ich mich außerdem daran versucht, Freihand meine Spitzen zu vergolden. Ich wollte kein typisches French, sondern wirklich nur die Spitzen.OPI6

Gar nicht mal so einfach. Dabei hat sich herausgestellt, dass #241 Gold Equinoxe aus der diesjährigen Dior „Golden Shock“ Holiday  Collection, eine wunderschöne Kontrastfarbe zu Santas Gewandung darstellt. Für diesen Job war sogar das kleine Pinselchen hilfreich, das ich sonst verfluche.Golden Lack

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Ich hoffe, du hattest einen entspannten und gemütlichen 4. Advent?! Unglaublich aber wahr, in 3 Tagen ist Heilig Abend.

Grau wie der Himmel

In den letzten Tagen tobte sich das Wetter, über dem nördlichen Niedersachsen ordentlich aus. Donnerstag stürmte und hagelte es wie der Teufel. Innerhalb von Sekunden wirkten die Straßen, wie mit Zuckerperlen überzogen. Sogar der Verkehr auf der Autobahn, kam für einen Moment zum Erliegen. Der Einzige, der sich über das Spektakel freute, war mein kleiner Sohn. So etwas hatte er noch nie gesehen. Dass der liebe Gott, Eis regnen lässt, fand er äußerst spannend. Seitdem habe ich allerdings den Eindruck, dass es gar nicht mehr hell wird. Wind und Regen all day long. Mein Stimmungsbarometer gleicht sich langsam, aber sicher dem grauen Himmel an.

Um dem entgegen zu wirken, wollte ich meinen Nägeln einen farbigen Anstrich gönnen. Ursprünglich war etwas rotes geplant. Als ich nach Hause kam, ließ ich den Blick über mein Nagellack Regal schweifen und siehe da, ich habe doch tatsächlich den Lack passend zum Wetter. Take it outside, ein Lack aus der „Dress to Kilt“ Herbstkollektion von Essie. Wunderschön! Durch den leicht bräunlichen Einschlag sieht der Lack, je nach Lichtverhältnissen nämlich fast Taupefarbend aus. So wirkt die Farbe auf dem Nagel eher warm, als dreckig. Das perfekte Übergangsgrau, cremig, sehr gut in 2 dünnen Schichten deckend und der Lack lässt sich gewohnt unzickig auftragen. Ich wäre dann mal Nagellack-Technisch im Winter angekommen.

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Essie1

Bitte verzeih den gruseligen Zustand meines Nagelbettes. Trotz regelmäßiger Pflege mit der Dior CRÈME ABRICOT  flippt die Haut, um meine Nägel gerade aus. Das schlimmste habe ich, mehr schlecht als recht, retuschiert.

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