H&M

Die German Curves feiern den Festival Look

Ich war nie der Typ für Festivals. Ich benötige einfach ein Mindestmaß, an sanitären Möglichkeiten. Dixis und ungepflegte Gemeinschaftsduschen gehen für mich nicht. Außerdem tue ich mich von je her schwer mit großen, mehr oder weniger, enthemmten Menschenmengen. Das ist mit dem Alter nicht besser geworden 😉 Du siehst, dieses German Curves Thema, ist eigentlich so gar nicht meins. Eigentlich! Denn was ich neben der Mode wunderbar finde, ist der Spirit, den Festivals wie Coachella oder Holi verströmen. Das friedliche Miteinander von so vielen Menschen ist ein wunderbares Zeichen, in Zeiten, in denen die Medien voll sind, von so viel Gewalt und menschlichen Tragödien. Festival - 1 (4) Zugegeben, mein gewählter Look ist im realen Leben eher weniger Festival tauglich. Weiß ist nicht unbedingt die Farbe, mit der man drei Tage über ein wahlweise staubiges oder matschiges Festival Gelände wandern sollte. Festival - 1 (3) Für mich geht weiß trotzdem in Ordnung, weil mein persönliches Festival zu Hause statt findet, mit handgemachter Musik, meinen Blumen im Garten und ganz viel Sonnenschein.Festival - 1 (9) Die Asos Bluse erinnert mich an den indischen Einfluss in der Hippie Bewegung. Das mochte ich schon immer. Weite, bequeme Schnitte, farbenfroh und unkompliziert. Die knielangen Kurtas werden in Indien traditionell überwiegend von Männern getragen. Kurtas werden im Alltag genau so getragen wie, reich bestickt und aus hochwertigen Stoffen gewebt, zu besonderen Anlässen. Die gehäkelte Palazzo Hose ist ein ganz besonderer Hingucker und gibt meinem Look diesen kleinen Twist Boho. Außerdem habe ich mich bewusst für einen schwarzen BH entschieden. Den könnte man auch durch einen bunten Bikini ersetzen.  Festival - 1 (6) Den Weg zurück in die Neuzeit ebnen meine Birkenstocks mit der holographischen Oberfläche. Bequem und trendy. Schön, wenn Schuhe so etwas können.Festival Schuhe - 1Weil der Look so pur ist, habe ich beim Augen Make up etwas dicker aufgetragen. Die Idee dafür stammt von der Youtuberin Ebru, deren Make up´s ich zusammen mit ihrer quirligen Art sehr schätze. Diese Amu trage ich im Sommer oft und gerne. Es macht mir gute Laune und langweilt mich nicht. Das Holi Festival mit seinen Farbexplosionen lässt grüßen.

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Hose und Bluse: Asos

Schuhe: Birkenstock

Fransentasche: Hallhuber

Schmuck & Hut: H&M

Brille: New Yorker

Wenn du Lust auf mehr Inspiration zum Festival Thema hast, dann schaue doch bei den anderen Mädels von German Curves vorbei. Es lohnt sich, es sind viele schöne Outfits zu sehen. Auch auf Instagram wirst du unter dem #germancurves fündig.

Ich würde mich freuen, wenn du mich in den Kommentaren wissen lässt, welches Festival dich reizen würde. Oder bist du so wie ich, eher ein Festival Muffel? Welche Musik müsste es dann sein, die dich aus deiner Komfort Zone locken würde?

Ich freue mich sehr über einen Austausch und hoffe dir hat mein Look gefallen. Schön, dass du hier bist!

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Ein modischer Vokuhila?!

Mantamatte, Nackenspoiler oder Vokuhila…..gibt es hier jemand der sich erinnern möchte? 😉 Für mich gehört diese Herrenfrisur neben Dauerwelle, Schulterpolstern, Puffärmeln und Karottenhosen, zu den eher verdrängungswürdigeren Entgleisungen der 80er Jahre.

Wie gut das Studio Untold sich meinem Trauma 😉 angenommen hat und mit diesem Shirt zeigt, dass „vorne kurz hinten lang“ auch modisch sein kann. Ich hatte das Shirt auf der Curvy bereits auf dem Laufsteg bewundert. Ich mochte die Kombi mit Gürtel und der kurzen Hose sehr und werde das sicher im Sommer auch mal so tragen.Studio Untold5

Jetzt zum Übergang habe ich aber lieber eine Jeans gewählt und das Shirt einfach in den Bund gesteckt. Es ist sehr bequem und trotzdem ein lässiger Hingucker. Untold2

Die Hose stammt aus der Maite Kelly Kollektion von Bonprix. Ich hatte sie völlig verdrängt und mich gefreut, sie in meinem Schrank quasi wieder zu entdecken. Während des Shootings ist mir allerdings wieder eingefallen, warum ich sie nicht anziehe. Die Reißverschlüsse! Sie gehen an meinen Bon Prix Jeans ständig wie von Geisterhand auf. Das nervt. Liebes Bon Prix Team, ich zahle gerne ein paar Euro mehr, wenn ihr eure Reißverschlüsse verbessert. Das Hantieren mit Sicherheitsnadeln ist sicher nicht im Sinne des Erfinders 😉

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Ich werde ja nicht müde zu betonen, das ich keine Animal Prints mag. Jedenfalls mag ich es bisher nicht an mir. In die Reptilien Optik der Cinque High Top Sneakers habe ich mich aber Schock verliebt. Eine langsame Annäherung an das Thema findet bei mir als von Toe to Head statt 😉

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Die Celine Knot Bag habe ich von Sylt mitgebracht. Ich liebe sie auf Grund ihrer vielseitigen Optik und der Farbe. Außerdem ist die Lederqualtiät ein wahrer Traum. In Zeiten in denen auch High End Brands gerne ihre Margen verbessern, in dem sie mäßigere Qualitäten zu hören Preisen verkaufen, kann ich Celine nur empfehlen.

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Vokuhila Shirt: Studio Untold

Jeans: Bon Prix

Gürtel: Hermès

Schuhe: CINQUE

Tasche: Celine

Kette: H&M

Ringe: Mango

Armreifen: Mango

Wie ist es mit Dir? Hast du Erinnerungen an die 80er? Welche Epoche hat dich am meisten geprägt und hast du auch das ein oder andere modische Trauma? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Bye Bye Tristesse mit German Curves

Bye Bye Tristesse – Willkommen Frühling lautet das zweite Motto der German Curves Initiative. Ich freue mich wieder ein Teil dieser großartigen Aktion sein zu dürfen. Auch wenn ich auf Grund der Großwetterlage immer noch im Wintermodus bin, macht mir das wunderbare, gelbe Blusenshirt, das ich mir im Zuge der Curvy is Sexy Messe bei Yoek aussuchen durfte, einfach gute Laune. Die Farbe trifft absolut meinen Geschmack. Das fließende Material ist toll und ich mag den Oversize Schnitt, der Dank der Nähte nicht Sackartig runter hängt. In der Bewegung schwingt es wunderschön glockig mit.

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Die Nähte sind gebleicht. Ich mag diesen used Look im Kontrast zu der sehr feinen Ware. Dazu habe ich eine weiße Jeans von Emilia Lay gewählt.

Die weiße Hose hat eine besondere Bewandtnis. Kürzlich musste ich unter einem Facebook Foto von der bezaubernden Marisa Irina einen unschönen Kommentar lesen. Auf dem Foto präsentiert sie im Zuge der Plus Size Fashion Days eine weiße Hose von Gräf. Eine Schreiberin kommentierte das Bild sehr direkt und eher uncharmant. Ich bevorzuge in der Regel einen direkten Ton. In diesem Fall hat es mich aber sehr nachdenklich gestimmt. Es vielen Sätze wie Zitat: Sorry! Mit dem Fahrgestell sind weiße Hosen ein absolutes no go…oder Stil hat damit zu tun, dass man reflektiert, was man sich selbst und anderen optisch zumutet.

Was bedeutet das? Ist es wirklich eine Zumutung, nur weil eine Frau jenseits der 36 eine weiße Hose anzieht? Wir reden hier schließlich nicht von Halbtransparenten Leggins die keinen Platz für Spekulationen mehr lassen 😉 Wer also hat entschieden, dass weiße Hosen ab 36 nicht tragbar sind? Wer hat bestimmt, dass künstlich geschaffene Makellosigkeit das Maß ist, an dem wir, von Natur aus unperfekten Menschen uns messen lassen müssen?

Was soll ich tun? Mich verstecken, weil mein Hintern dick ist? Wem trete ich eigentlich, warum zu nahe, wenn ich das nicht tue?gelb4

Warum haben fremde Menschen (seltsamerweise sind es öfter Frauen), das Bedürfnis über andere Frauen derart negativ zu urteilen? Sind wir Frauen überhaupt je richtig? Apropos Zumutung. Schlimmer als jede transparente Leggins 😉 empfinde ich die Art und Weise, wie manche Mitmenschen ungefragt anderen ihre negative Meinung zumuten, nur weil sie einen anderen Geschmack oder einen anderen Lifestyle pflegen.

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Wer hinterfragt eigentlich den Ursprung seiner eigenen Sehgewohnheiten? Warum finden wir schön, was wir schön finden? Finden wir etwas attraktiv oder begehrenswert, weil es gerade bestimmte Vorbilder so vorleben? Welchen Einfluss haben „die Anderen“ und ihre Meinung auf unser eigenes Schönheitsideal? Kommen wir je richtig bei uns an, wenn wir nie abschließend mit uns zufrieden sein können? Schließlich ist Makellosigkeit ein Mythos und der Mensch lässt sich im echten Leben nur bedingt retuschieren. Fragt man 10 Leute nach ihrer Meinung oder ihrem individuellem Geschmack, bekommt man mit unter 10 unterschiedliche Antworten. Wer hat dann Recht?gelb18

Warum zum Teufel, darf nicht jede Frau auf ihre eigenen Art und nach ihrem eigenen Ideal schön sein? Warum bleiben wir mit unserer Meinung nicht einfach mal nur bei uns? Ich mag Frauen und ihre Körper. Ich mag schlanke, modische Frauen, ich mag aber auch modische, dicke Frauen. Mir ist es egal, welche Größe sie trägt, so lange sie ihren individuellen Look mit Seele und Leben füllt. Es ist schließlich ihr Look und nicht meiner.

Ist die Kleidergröße wirklich das Maß der Dinge? Ich glaube nicht! Es bleibt jedem überlassen was er schön findet. Der eigene Geschmack ist aber nach meinem Dafürhalten kein Maßstab den ich ungefragt an andere anlegen sollte. gelb11

Es gibt derzeit von der Kirche eine tolle Aktion zur Fastenzeit: 7 Wochen ohne runtermachen. Du bis schön!

Versuch das mal. Achte bewusst darauf, wie oft du dich selber im Alltag runter machst. Vielleicht weil dir etwas nicht gelingt, oder du gerade den Knopf deiner Jeans nicht zubekommst. Achte mal drauf, wie oft du andere verurteilst, nur weil sich ihr Lifestyle nicht mit deinem deckt. Wie oft benutzt du dabei irgendwelche Glaubenssätze, die vielleicht nicht mal deine eigenen sind? Bei sich bleiben ist ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Sich eine Meinung über andere zu bilden ist leicht, man geht nicht in ihren Schuhen. Das lässt Raum für Spekulationen, Interpretationen und der Pflege von Vorurteilen.  Bei sich anzukommen, sich selber, auf gesunde Art und Weise zu reflektieren, ohne sich oder andere abzuwerten ist so viel schwieriger. Meiner Meinung nach macht aber genau diese Fähigkeit besonders schön, innerlich und äußerlich. In diesem Sinne, wünsche ich Dir einen wunderschönen Frühling und ganz viel Selbstliebe.

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 Das Blusenshirt wurde mir von Yoek kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Sanne und dem Team für euren Support.

Hose: Emilia Ley  (die Firma hat sich vom Markt verabschiedet); Tasche und Schuhe: Zara; Nagellack, Armreif und Ringe: &other Stories; Halsring: H&M

Übrigens….von wegen Frühling. Meine Schleppchen haben das Shooting nicht überlebt 😉

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Besuche unbedingt auch die anderen Mädels auf ihren Blogs:  

I Love……

 

Im Herbst lebe ich eine ganz große Liebe aus. Strickkleider!

Sie sind wunderbar wandelbar und einfach herrlich bequem. Mit dicker Strickstrumpfhose trotze ich damit auch den 1. kalten Wintertagen.

Heute zeige ich dir ein grünes Strickkleid von Bonprix, in drei unterschiedlichen Interpretationen. Strickkleider sind auch auf Reisen eine gute Wahl. Mit so einem Basic, in diversen Kombinationen, bin ich immer gut angezogen und spare viel Platz im Koffer.

Das 1. Outfit ist mein Liebstes. Die alte Kunstlederjacke im 60er Jahre Biker-Look, habe ich mit einer Kunstfell Weste von C&A aufgepimpt. Als Kragen für das Kleid, habe ich einen Loop mit Beschichtung von Opus gewählt. So behält es einen Blickfang, wenn ich die Jacke ausziehe. Über die Stiefel, die ich bei Navabi gefunden habe, freue ich mich am meisten. Wie lange habe ich nach passenden Stiefeln gesucht….

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Kleid: Bonprix; Bikerjacke: H&M; Fellweste: C&A; Loop:Opus; Armreif: Hallhuber; Ring: &other Stories; Stiefel: Navabi

 

Das nächste Outfit mag ich ebenfalls sehr. Zusammen mit meiner neuen Lieblings- Strickjacke von Rich&Royal und den derben UGG Boots gebe ich dem Strickkleid einen „casual Sunday“ Anstrich. Bequemer geht es nicht.

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Kleid: Bonprix; Strickjacke: Rich&Royal; Stiefellette: UGG; Statement Kette: Zara; Ring: &other Stories

 

Mit der schwarzen Fake Fur Weste von Ulla Popken und den Wildleder Stiefelletten bin ich schnell und unkompliziert angezogen. Meine Louis Vuitton Pochette dazu und go. Ein nettes Outfit für den Abend mit Freunden.

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Kleid: Bonprix; Weste: Ulla Popken; Tasche: Louis Vuitton; Stiefellette: Belmondo; Ring: &other Stories; Armband: Hallhuber 

Alle vorgestellten Stücke in diesem Post sind selber gekauft!