Hermès

Ein modischer Vokuhila?!

Mantamatte, Nackenspoiler oder Vokuhila…..gibt es hier jemand der sich erinnern möchte? 😉 Für mich gehört diese Herrenfrisur neben Dauerwelle, Schulterpolstern, Puffärmeln und Karottenhosen, zu den eher verdrängungswürdigeren Entgleisungen der 80er Jahre.

Wie gut das Studio Untold sich meinem Trauma 😉 angenommen hat und mit diesem Shirt zeigt, dass „vorne kurz hinten lang“ auch modisch sein kann. Ich hatte das Shirt auf der Curvy bereits auf dem Laufsteg bewundert. Ich mochte die Kombi mit Gürtel und der kurzen Hose sehr und werde das sicher im Sommer auch mal so tragen.Studio Untold5

Jetzt zum Übergang habe ich aber lieber eine Jeans gewählt und das Shirt einfach in den Bund gesteckt. Es ist sehr bequem und trotzdem ein lässiger Hingucker. Untold2

Die Hose stammt aus der Maite Kelly Kollektion von Bonprix. Ich hatte sie völlig verdrängt und mich gefreut, sie in meinem Schrank quasi wieder zu entdecken. Während des Shootings ist mir allerdings wieder eingefallen, warum ich sie nicht anziehe. Die Reißverschlüsse! Sie gehen an meinen Bon Prix Jeans ständig wie von Geisterhand auf. Das nervt. Liebes Bon Prix Team, ich zahle gerne ein paar Euro mehr, wenn ihr eure Reißverschlüsse verbessert. Das Hantieren mit Sicherheitsnadeln ist sicher nicht im Sinne des Erfinders 😉

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Ich werde ja nicht müde zu betonen, das ich keine Animal Prints mag. Jedenfalls mag ich es bisher nicht an mir. In die Reptilien Optik der Cinque High Top Sneakers habe ich mich aber Schock verliebt. Eine langsame Annäherung an das Thema findet bei mir als von Toe to Head statt 😉

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Die Celine Knot Bag habe ich von Sylt mitgebracht. Ich liebe sie auf Grund ihrer vielseitigen Optik und der Farbe. Außerdem ist die Lederqualtiät ein wahrer Traum. In Zeiten in denen auch High End Brands gerne ihre Margen verbessern, in dem sie mäßigere Qualitäten zu hören Preisen verkaufen, kann ich Celine nur empfehlen.

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Vokuhila Shirt: Studio Untold

Jeans: Bon Prix

Gürtel: Hermès

Schuhe: CINQUE

Tasche: Celine

Kette: H&M

Ringe: Mango

Armreifen: Mango

Wie ist es mit Dir? Hast du Erinnerungen an die 80er? Welche Epoche hat dich am meisten geprägt und hast du auch das ein oder andere modische Trauma? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Luxus wishlist

Wäre ich der Weihnachtsmann, würde ich mir selber einen dieser Luxus Schätze unter den Baum legen. Da ich nicht der Weihnachtsmann bin und auch nicht „ihm seine“ Frau, laufen diese Teile bei mir unter der Kategorie: Träumen wird erlaubt sein.
Darum finden sich auch Artikel, wie der Burberry Trench, in den ich in diesem Leben wohl nicht mehr hinein passen werde. Die Jimmy Choo Clutch, die tatsächlich sehr schön, für meinen Geschmack aber viel zu schwer ist, um sie gerne zu tragen, so wie die Dior Ohrringe, die ich nicht tragen kann, weil ich keine Ohrlöcher habe. Für sie würde ich mir aber glatt noch mal welche stechen lassen. Auf den Pluriel von Maison Francis Kurkdjian spare ich gerade. Den kaufe ich mir nach Weihnachten und Tom Ford steht bei meinem nächsten Berlin Besuch ganz oben auf der Liste. Wenn auch nicht die Pinsel, ein Lippenstift wird wohl drin sein. Vielleicht auch ein Puderprodukt. Mal sehen, bisher habe ich sie ja nur digital anschmachten können.
Das Hermés Clic-Clac passt mir leider nur sehr knapp, weil ich einen ziemlich *hüstel* maskulinen Knöchel habe. Sonst hätte ich mir diesen Traum bereits erfüllt, aber so ums Handgelenk gequetscht, sieht so ein Luxus Teil auch gewollt aus. Auch von den Chanel Perlen Ketten werden ich wohl weiter träumen. Ehrlich, es ist und bleibt Modeschmuck, mir leuchtet nicht ein, warum der so unverhältnismäßig viel teurer sein muss, als eine echte Perlenkette beim „Normalo“ Juwelier von Gegenüber. Ist halt „Chanelle“! Gut, bei Handtaschen kann ich akzeptieren, dass hochwertiges Leder und Handarbeit ihren Preis haben. Den Tiffany Schmuck wünsche ich mir seit Jahren von meinem Mann, leider ohne Erfolg. Es sind aber so Stücke, die gehören einfach geschenkt finde ich, darum kaufte ich sie mir bisher nicht selber. Auf die Lockit aus dem Hause Louis Vuitton und die Jimmy Choo´s werde ich wohl eisern sparen müssen, wenn ich endlich herausgefunden habe, wie das geht 😉
Die Moncler Mütze passt leider zum Glück farblich so gar nicht zu meiner neuen Jacke. Da muss ich mich wohl wo anders umsehen und sind wir mal ehrlich, 200 Tacken für eine Strickmütze?! Echt nicht!
Wie ist es bei dir? Hast du auch so sprichwörtliche Traum Teile? Schätze, die du dir nicht leisten kannst oder willst. Produkte, für die du in der Vergangenheit, wider jeglicher Vernunft, bescheuert viel Geld ausgegeben hast? Lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich habe das Gefühl, nichts polarisiert so sehr, wie Artikel von Luxus Marken. Mich jedenfalls macht es glücklich, wenn sich mir mal wieder so ein besonderer Wunsch erfüllt hat.

Novemberglück statt Herbstblues

Ich bin ein Wintermuffel! Diese „muffeligkeit“ fängt meistens schon mit den Wetterumschwüngen im Herbst an. Meine Haut entwickelt sich zu einer zickigen Diva, mir ist ständig kalt, Schals sind nicht mehr ein „Kann“- sondern ein „Muss“-Accessoire und meine wunderschönen, korallfarbenen Nagellacke passen nicht mehr zu meiner, der Stimmung angepassten eher gedeckten Garderobe. Den Rest gibt mir dann die Zeitumstellung und das florale Massensterben in unserem Garten.

Katha hat auf ihrem Blog zu einer Novemberblues Selbsthilfegruppe aufgerufen. Die Idee, sein Novemberglück zu teilen, gefällt mir so gut, das ich gerne mit mache und ihr somit auch meinen 1. Blogpost widme. Leider liegt mein PC im sterben und so ist das erstellen meines Blogs gerade etwas zäh. Ich hoffe ihr habt ein Nachsehen bezüglich des Designs, bis ich digital wieder völlig auf der Höhe bin. Aber was nutzt ein Post über November Glück im Dezember?!

Es zeugt von einer positiven Lebenseinstellung immer die guten Seiten in den Vordergrund zu rücken. Der äußerst günstige Mehrwert dieser Betrachtungsweise ist; man gibt den negativen Dingen weniger Raum. Negativität fressen Seele auf. Das ist eine Binsenweisheit und doch so schwer zu verhindern wenn man, so wie ich, bekennender Pessimist ist. Die „Halbvoll Nummer“ fällt mir tendenziell eher schwer. Also, sehe ich diesen Post einfach als kleine Therapie in positiv minding. So fügt es sich, dass ich diesen November tatsächlich außerordentlich viel Grund habe glücklich zu sein. Mein Mann hat mir nämlich gleich zwei lang gehegte Herzens Wünsche erfüllt:

www.rolandmichels.de/

copyright Roland Michels

Der 1. Wunsch war ein Aufenthalt im Budersand Hotel, in Hörnum auf Sylt. Bisher sind wir immer in kleinen, lauschigen Hotels in Keitum abgestiegen. Vom Budersand träume ich aber schon, seitdem ich weiß, dass sie dort Badewannen mit Meerblick haben. Baden bedeutet für mich die Seele baumeln lassen, den Alltag los lassen, tief entspannen. Außerdem liebe ich das Meer, nichts bringt mich so schnell runter, wie ein Spaziergang am Meer. Wahlweise kann ich stundenlang einfach nur da sitzen, es sehen, hören und riechen. Im Budersand kommt beides zusammen. Paradiesisch!   Wanne           Schlüsselloch Das sanfte einschlafen, begleitet von Meeresrauschen (wenn mein Mann nicht gerade schneller einschläft und sein schnarchen alles übertönt gg) und das geweckt werden, durch die Magie eines Sonnenaufganges, gibt es „gratis“ on Top.Sonnenaufgang2   Fischer   Sonnenaufgang Wir fahren bereits seit Jahren regelmäßig nach Sylt. Uns verbindet viel mit dieser Insel. Nach dem wir unsere Beziehung nach einem 1. gemeinsamen Sylt Wochenende offiziell gemacht haben, waren wir sehr konsequent. So haben wir uns am Rantumer Strand verlobt und schließlich sogar im Keitumer Heimatmuseum geheiratet.

Schon beachtlich, wenn ich an meine vorurteilsüberladene Reaktion zurück denke, als mein Mann mir damals, kurz nach unserem Kennen lernen, ein gemeinsames Sylt Wochenende vorschlug. Die Klischees, die ich in der Schublade hatte, haben sich durch aus bestätigt. Die Insel ist mondän, mit allem was das an Auswüchsen mit sich bringt. Ich finde aber, dass Sylt so viel mehr zu bieten hat als das. Nordseewasser, so klar, das man die Krebse am Meeresgrund laufen sehen kann. Die Landschaft ist wie aus dem Bilderbuch und zwar zu allen Jahreszeiten und Wetterlagen. Das Essen ist meistens von überragender Qualität, sogar in den kleinen Imbissen, die sich von Geheimtipps zu unseren Ever-Greens gemausert haben. Versucht es selber, u.a. im Bistro von Fisch-Fiete in Keitum oder  in der Burger Bude von Ivo & Co. in Wenningstedt.

Sylt 1 Wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter! „Indian Summer“ in Nordfriesland, wenn du so willst. Außerdem wurden wir im Hotel wunderbar umsorgt; das Frühstück war phantastisch! Vor allem das perfekte Bircher Müsli und die riesige Auswahl an frisch gepressten Säften und wunderbaren, frisch gebackenen Broten haben es mir angetan. So konnte ich noch mal richtig auftanken, bevor ich mich einkuscheln und dem Novemberblues hemmungslos hin geben werde.

Die zweite Riesen Überraschung ist ein Hermès Gürtel, mit der charakteristischen H Schließe. Für mich gehört dieser Gürtel, gemeinsam mit dem Burberry Trench (von dem ich weiterhin träume) und dem Louis Vuitton Monogramm, zu den Ikonen zeitloser, puristischer Eleganz. Irgendwie spießig und doch so erlesen. Das sind luxuriöse Key Pieces, bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie auch in 20 Jahren hervor holen und lieben werde. Für mich ist das in unserer Schnelllebigen Zeit, ein wunderbarer Kontrast zur Wegwerf Mode, die sich rasanter wandelt, als die Hipster sich neu erfinden können. Hermes Hermes1 Hermes3

 

Außerdem habe ich das 1. Mal in meinem Leben mehr gewonnen als nur Erfahrung 😉 Ich habe nämlich auf einem meiner Lieblingsblogs, bei den Fabforties an einem Gewinnspiel teilgenommen. Irit verloste  dort bezaubernde L’Occitane Adventskalender, die leider online bereits ausverkauft sind. Dazu werde ich definitiv noch einen gesonderten Post veröffentlichen. Möglicherweise werde ich den Beitrag dann täglich aktualisieren. Ein everyday Adventskalender unboxing.

Zusammen mit all den vielen Kleinigkeiten, die ich oft nicht mehr so gewichte, wie sie es verdient hätten, habe ich unter dem Strich so viel Grund Novemberglück zu empfinden. Ich bin Katha ganz Dankbar für ihre Idee. Während ich das hier schreibe, trinke ich die 1. heiße Zitrone der Saison und schmunzel in mich hinein. Das macht warm im Bauch und im Herzen.

Was macht euch in diesen Tagen Glücklich?? Wenn ihr auch Lust habt, euer Glück zu teilen freue ich mich über Kommentare!