Asos Curve

Bon Prix Maite Kelly

Eigentlich ist die am 9. Oktober 2014 gelaunchte Maite Kelly Kollektion von Bonprix unter Plus Size Bloggerinnen bereits ein alter Hut. Trotzdem möchte ich meinen Beitrag noch nachreichen, schließlich sind viele Teile online nach wie vor erhältlich und ich finde, die lohnen sich.
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bonprix8Ich liebe den Rock, der mit dicker Strumpfhose und meinen Lieblingsstiefeln kombiniert auch an kalten Wintertagen noch sehr gut geht.

bonprix12Der „glockige“ Schnitt ist etwas besonderes und lässt sich sehr vielseitig kombinieren. Der Hahnentritt Kurzmantel wirkt durch die Struktur relativ schwer, ist aber „in echt“ ein sehr dünnes Stöffchen. Ich mag den Schnitt und Preis-Leistungs Sieger ist er oben drein.bonprix

Bei uns ist der Winter immer noch nicht eingezogen und die Temperaturen bewegen sich deutlich im Plus Bereich. Da hatte ich Lust, die  Teile noch mal aus dem Schrank zu kramen. Leider habe ich den dazugehörigen Rollkragenpullover falsch gewaschen, deswegen musste ein ärmelloser Ersatz von Asos Curve her halten. Das wäre mir im „echten“ Leben natürlich zu kalt. Den ursprünglichen Pulli, mit langem Ärmel, würde ich aber durchaus im Moment genau so tragen.bonprix17

Außerdem habe ich den Rock mit einer meiner liebsten Jacke von Betty Barclay noch mal etwas anders kombiniert. Ich trage sie sehr gerne als Blazer Ersatz zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen. bonprix1Die Rebecca Minkoff Tasche war ein unüberlegter Schnellschuss. Aber was soll ich sagen? Sie ist eine große Liebe geworden. Hier stimmt das Preis – Leistungs Verhältnis auf ganzer Linie. Das Leder ist von guter Qualität, so wie die komplette Verarbeitung. Außerdem mag ich das Design mit den 3 Zippern. Das wird definitiv nicht meine letzte Tasche von ihr bleiben.

bonprix3Früher, so mit 20, konnte man mich mit Perlen jagen. Mittlerweile liebe ich sie und bin „Doppelperlen“ Süchtig. Ich mag vor allem das Armband von Hallhuber und den Ring von Zara, auch wenn sie nicht echt sind. Die beiden sind zwar im selben Look, aber zusammen getragen doch etwas „too much“. Ich war aber noch nie ein „entweder-oder-Mädchen“ und so mussten sie trotzdem Beide mit 😉

Nun warte ich gespannt, ob hier der Herbst nahtlos in den Frühling wechselt oder ob wir uns auch noch über ein paar Tage Schnee freuen dürfen. Wie ist es mit dir? Schnee ja oder lieber nicht?

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bonprix4Hahnentritt Kurzmantel: Bonprix; Ärmelloses Rollkragen Top: Asos Curve; Rock:Bonprix; Tasche:Rebecca Minkhoff; Armreif:Hallhuber; Ring:Zara; Materialmix Jacke: Betty Barclay; Stiefel: über Navabi   

Happy New Year & German Curves

Einen Jahresrückblick zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Bezogen auf den Blog, lohnt es sich auch noch nicht. Ich bin ja erst seit ein paar Beiträgen dabei und so fiele ein Resümee wohl eher dürftig aus. Für mich ist die Frage nach der Zukunft also deutlich ergiebiger. Ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird und was ich nächstes Jahr an dieser Stelle zu berichten weiß. Ich werde mal das Blei befragen 😉Silvester9

Wir begehen den Jahreswechsel seit Jahren zu Hause. Zu unserem Haushalt gehören auch einige Vierbeiner, die zum Teil nicht „Schussecht“ sind und darum nicht alleine gelassen werden sollten. Wir stoßen also ganz rustikal bei Pferd, Katze und Hund im Stall an. Außerdem bin ich seit meiner Jugend ein Sylvester Muffel. Mich hat es immer angestrengt, dieser Hype um die größte Fete des Jahres und der verkniffene Versuch, an diesem Abend irgendeine besondere Stimmung zu „produzieren“. Mir wollte es jedenfalls nie gelingen, auf Knopfdruck besonders gut gelaunt und fröhlich zu sein. Ich selber blicke lieber in einem entspannten Rahmen in die Zukunft und brauche etwas Ruhe, für meinen persönlichen Jahresrückblick. Seit meiner Erkrankung 2008 hat sich in meinem Leben sehr vieles verändert. Dinge, denen ich die positive Seite sehr mühsam abringen musste. Eine ist aber die Antriebsfeder für diesen Blog. Das Thema Selbstwertschätzung und Lebensfreude. Ich habe nie so viele tolle neue Blogs gefunden, wie im letzten Jahr. Menschen, die etwas zu sagen haben und eine ganz besondere Art, ihre Liebe, für die eigentlich eher oberflächlichen Dinge im Leben zu teilen. Für mich sind diese Blicke auf die schönen Kleinigkeiten im Leben aber eine Form von Wertschätzung, die ich selber gerne teilen und ausbauen möchte. In diesem Sinne freue ich mich auf ein neues Jahr mit euch, euren Beiträgen und Blogs. Bleibt gesund, kommt glücklich hinüber, in ein wundervolles, aufregendes, spannendes neues Jahr mit allem, was ihr euch für euch und eure Lieblingsmenschen wünscht. Also, wie auch immer ihr den heutigen Abend verbringen werdet: Lasst die Gläser klingen und gebt 2015 die Chance, eines der besten Jahre eures Lebens zu werden!Silvester8

Würde ich heute feiern gehen, würde mein Outfit vermutlich so aussehen. Ich habe mich spontan in dieses Origamikleid verliebt, als ich es beim Stöbern auf der Asos Seite entdeckt hatte. Ich mag die asymmetrische Form und den extravaganten Schnitt. Die Schuhe von Boden greifen das Thema wunderbar auf und haben fast die selbe Farbe, wie der Umschlag am Kleid. Ich liebe dieses „nudige“ Rosa. Ich möchte es gerne im Rahmen der German Curves Aktion vorstellen. Mehr zu German Curves erfahrt ihr z.B bei Katha oder bei Facebook.

Leider, leider knittert das Kleid extrem. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich vermuten es wäre aus Leinen. Eigentlich habe ich mich nur 10 Minuten hingesetzt, um mich zu Ende zu schminken und hatte eine feste Strickjacke übergeworfen. Das hat gereicht um das Kleid mit „Edelknittern“ zu „verzieren“. Ich möchte nicht wissen, wie es z.B nach einem Abend im Restaurant aussieht. Hätte ich das vorher gewusst, ich hätte es wohl zurück geschickt.

 

 

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Kleid: Asos Curve; Schuhe: Jonnie Boden;Kette: Zara; Armband:Tiffany&Co.;Ring:Jette Joop;Clutch: no name

 

Habt ihr noch mehr Lust auf wunderbare Plus Size Frauen und ihre individuellen Outfits zum Thema mit Glamour in´s neue Jahr?! Dann seit ihr nur den ein oder anderen Klick davon entfernt. Lasst euch inspirieren!

Besser spät, als nie….

Meine für Weihnachten geplanten Posts standen irgendwie unter keinem guten Stern. Der ärgerlichste Grund ist mein Laptop. Ich vermute, dass sich die Festplatte so langsam ins Nirvana verabschiedet. Seit Neustem möchte er meine Speicherkarte nicht mehr lesen. Genau genommen, liest er sie nur an den Tagen aus, an denen die Sonne-Mond Achse in einem für ihn günstigen Winkel zur Erde steht 😉 Außerdem habe ich nicht immer jemand, der mich fotografiert. Wenn sich dann doch mal jemand bereit erklärt, war das Wetter mies oder es gab kein Licht.

Für diesen Outfitpost hatte ich zwar jemand, der willens war Fotos zu machen, bedauerlicherweise wurden die Fotos aber nicht gut. Mir fehlte eigentlich auf fast jedem Foto entweder die Beine oder der Kopf. Bei den Fotos, auf denen ich ganz zu sehen bin, gab es Probleme mit Schärfe und Kontrast und die Posen sind eher keine 😉

Dennoch möchte ich die magere Ausbeute mit dir teilen, weil dieses Outfit etwas ganz Besonderes für mich ist. Red Dress2

Ich träumte schon immer von so einem Kleid. Eng, knielang mit Schleife am Hals und Rot. Ich hatte mal so eines, als ich noch schlank war. Ich habe es aber niemals „öffentlich“ getragen, weil ich mich zu fett dafür fühlte. Es war ein Kleid in Größe 36. Irgendwann habe ich es weg gegeben, aber nie vergessen. Ich habe auch nie vergessen, dass mir damals das Selbstbewusstsein für dieses Kleid fehlte. Ich habe nie vergessen, dass ich mich nicht schön, nicht sexy genug dafür fühlte und was das mit mir gemacht hat. Es nagte an mir und vergiftete mein Selbstbild.

Als ich kürzlich bei Asos Curve genau so ein Kleid entdeckte, bestellte ich es mit. Aus Nostalgie vielleicht. Ich dachte jedenfalls nicht, dass ich es behalten würde. Mir war vorab klar, dass es sicher nicht „vorteilhaft“ ist. Es kaschiert rein garnichts, aber es ist ein Symbol für meinen Mut. Den Mut dieses Kleid selbstbewusst zu tragen. Warum soll ich verstecken, was und wer ich bin? Warum soll ich verleugnen, was zu mir gehört? Wer darf entscheiden, was schön und was sexy ist? Wann bin ich je „richtig“ für so ein Kleid? Das alles sind die Fragen, die dieses Stück Stoff in mir aufgeworfen hat.

Die Antwort ist so simpel zu beantworten, wie schwierig zu verinnerlichen. Ich bin „richtig“ genau in dem Moment, wo ich mit mir im Einklang bin! In dem Augenblick, in dem ich mich selber mit Wohlwollen betrachten kann, obwohl ich nicht perfekt bin. Wohlwollend auch meinem kranken Körper gegenüber, der nicht funktioniert, wie ich es gerne hätte, den ich darum schon verurteilt und abgelehnt habe und der nicht dem üblichen Schönheitsideal entspricht. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir mein Übergewicht „egal“ wäre. Fakt ist aber, dass ich mich schon immer als zu fett empfunden habe. Paradoxerweise selbst mit Größe 36-38. Jetzt wo ich tatsächlich dick bin, relativiert sich Vieles. Mir ist bewusst geworden, dass das Gefühl, zu dick zu sein, nur das Symptom für die Tatsache ist, dass ich mich selber nicht „richtig“, nicht hübsch, nicht gut genug fühle. Ich habe durch dieses paradoxe Empfinden gelernt, dass es wichtig ist, mich selber zu mögen. Andere Menschen werden mich immer innerhalb ihrer Schubladen be-und verurteilen. Das ist so, seitdem ich zugenommen habe, das war so, als ich noch schlank war. Vielleicht war ich damals nicht zu dick, aber möglicherweise zu laut, zu brünett oder zu direkt. Jetzt wo ich offensichtlich übergewichtig bin, mache ich es den Menschen lediglich leichter, mich in eine Schublade zu sortieren. Wie einfach! Aber eines ist mir  dadurch klar geworden: Ich kann es anderen nie wirklich Recht machen! Aber mir selber kann ich es Recht machen, weil ich dieses Kleid liebe und es darum trage. Ich kann die Entscheidung treffen, mich zu mögen, egal was Andere über mich denken. Die Meinung Anderer kann ich nicht ändern. Das ist auch nicht mein Job. Es ist ihr Problem, wenn sie mich in Schubladen stecken, nur weil ich in ihren Augen nicht „dieses“ oder „jenes“ bin. Es entgeht ihnen dadurch möglicherweise ein ganz besonderer, wunderbarer Mensch. Vielleicht würden wir uns aber auch nicht „grün“ sein, das läge aber bestimmt nicht wirklich an meinem Gewicht sondern an viel grundlegenderen Faktoren, die aber nun einmal nicht so offensichtlich sind, wie mein dicker Po.

Was sagt mein Übergewicht denn über mich aus? Was sorgt für diese, oft offen gelebte Ablehnung Übergewichtiger in der Gesellschaft? Ich bin kein anderer Mensch, nur weil ich zugenommen habe und ich bin es leid, mich dafür zu rechtfertigen, mich zu schämen oder mich schlecht zu fühlen. Ich bin, wer ich bin, mit meinen Kurven und ich wünsche jeder Frau, dass sie sich selber lieben lernt, egal womit sie gerade hadert. Ich arbeite weiter daran. Das ist mein Vorsatz für 2015.

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Kleid: Asos Curve; Blazer: H&M+; Tasche: Michael Kors; Armreif: Asos; Ring: YSL; Schuhe: Stuart Weitzman

Dank Essi Blanc sind mir auch Danys Nikolausmützennägel besser gelungen und passen wunderbar zu dem Kleid.

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