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Curvy is Sexy heute: Stop Staring!

Vintage Baby! Stop Staring feiert mit ihren Kleidern eine Hommage an die Weiblichkeit der 40 er und 50er Jahre.

Ich bin ein großer Fan von Pin up und der Mode aus dieser Epoche. Mich so anzuziehen kam mir aber nie in den Sinn. Zu groß ist die Sorge, „verkleidet“ auszusehen. Mit den Kleidern von Stop Staring könnte sich das jetzt ändern.

Wenn ich mir die körperbetonten Schnitte so ansehe, will ich kaum glauben, dass Stop Staring ursprünglich ein reines Plus Size Label war. Die Entwürfe schreien gerade zu: Bam, hier hast du meine Weiblichkeit, Leb damit! Stop Stairing12

„Stop Staring! hat sich der Kreation von Kleidern verschrieben, die durch originalen Vintage-Look inspiriert sind, um damit Frauen für ihre weiblichen Formen zu begeistern und sie zu ermutigen, diese mit Stolz zu zeigen.“

Firmen Gründerin Alicia Estrada

Eine wunderbare Intention, die ich mit Blick auf die gezeigten Entwürfe sehr gerne glaube. Ich hätte mir daher gewünscht, dass die Kleider den Models auch richtig gepasst hätten. Möglicherweise wäre hier Shapeware die Lösung gewesen. So bleibt bei mir die Frage offen, ob  einfach etwas zu Klein „gefittet“ worden ist oder ob die Trägerin tatsächlich mit der „knackigen“ Optik leben soll.

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Dennoch bin ich ehrlich begeistert, von den tollen Farben und den femininen Schnitten. Mir tat das Bild der Models in diesen Kleidern, im Kontrast zu all der modernen Streetwear, richtig gut. Ich habe auch beim dritten Mal noch gerne hingeguckt und dabei immer wieder neue kleine Details entdecken können.

Vor allem hatte ich den Eindruck, dass auch die Models Spaß an der Kollektion hatten. Ich bilde mir ein, dass sie sich in Stop Staring noch mal anders bewegten. Glaubt man meinen Fotos, hatten sie auch eine besondere Freude, mit den Kleidern über den Laufsteg zu flanieren. In diesem Sinne: Mädels, traut euch! Schöne Kleider, gut ausgesuchte Mode, macht etwas mit euch. Hört auf euch zu verstecken und entdeckt euer Selbstbewusstsein! Shine bright like a diamond!

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Mein Plan sah vor, im Fruchthaus Berlin vorbei zu schauen, um mal das eine oder andere Schätzchen anzuprobieren. Leider bin ich nicht dazu gekommen. Bei meinem nächsten Besuch in der Hauptstadt, steht es aber auf Nummer 1 meiner to do Liste.

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Morgen möchte ich dir hier das neue dänische Label Adia Fashion vorstellen.

Curvy is sexy heute: Studio Untold

Ich würde sagen: Kinners, ihr habt alles richtig gemacht!

Die Welle der Begeisterung tobt ganz sicher nicht zu unrecht durch die Plus Size Blogger Gemeinde. Wir alle erwarten gespannt und vermutlich mit gezückter Kreditkarte, den offiziellen Start des Online Shops im März 2015!

Das jüngste Kind der Ulla Popken Gruppe positioniert sich mit wirklich aktuellen Tends und dem Ohr direkt an der Zielgruppe.

“Life is too short to wear boring clothes” konnte man auf einem Schild am Stand lesen. Als ich es am letzten Tag fotografieren wollte, war es leider „ausgeliehen“ 😉 Ein Motto jedenfalls, das die Firma nicht nur plakativ nutzt, sondern in der aktuellen Kollektion geschickt umgesetzt hat. Es wurde auf eine gesunde Mischung von Statement Pieces, sowie Basis Teilen gesetzt, die sich untereinander geschickt kombinieren lassen. Außerdem habe ich an kaum einem anderem Stand so viel Farbe gesehen.

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Die Idee, der Mode Blogs wird bei Studio Untold nicht belächelt, sondern als echte Chance be- und sogar aufgegriffen. So wurde die bisherige Internetpräsenz im Blogformat gestaltet. Man findet DiY Projekte, eine Kolumne, sowie eine persönliche Vorstellung der Menschen hinter Studio Untold. Außerdem gibt es einen gut gepflegten Instagram Account. Näher an ihren Kunden kann eine Firma heute kaum sein.

Der Stand, obwohl für den großen Andrang ein wenig zu klein geraten, war mir einer der liebsten, weil jüngsten und vor allem der herzlichsten, der gesamten Messe. Damit ist die Marschrichtung klar: Studio Untold macht es anders!

am Stand

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Die Idee, eine Photo Booth,  aufzustellen fand ich grandios! Mit der bezaubernden und wunderschönen Carina Behrens  hatten Interessierte außerdem die Möglichkeit, ihre Lieblingsteile direkt angezogen zu bestaunen. Das Team von Studio Unhold, allen voran Verena, blieb trotz des großen Ansturmes gelassen und präsentierte die Marke wie eine gute Freundin, die mir ihre neuesten Shopping Schätze zeigt. Da macht das Fachsimpeln gleich doppelt Spaß!

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Das wunderbare ist, das hier Frauen arbeiten, die mit viel Herzblut ihre Marke launchen und die sich offensichtlich damit identifizieren. Ich hoffe sehr, dass sich Studio Untold in Windes Eile am Markt etabliert und der Mut der Ulla Popken Gruppe belohnt wird, neue Wege zu beschreiten. Ich bin mir sicher, dass wir in diesem Jahr noch sehr viel sehen und hören werden. Eines lässt sich ohne Umschweife resümieren: Wer in dieser Kollektion nicht fündig wird, hat wohl den Trend verpennt 😉

 

 

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Morgen kannst du hier meine Eindrücke zu Stop Staring finden.

 

Curvy is sexy heute: Adam Brody

Adam Brody, „Style had nothing to do with size“

Den sympathischen schweizer Designer hatte ich bis zur Curvy gar nicht auf dem Schirm. Alleine mit seinem Slogan, spricht er allen modebewussten Plus Sizerinnen der Welt aus der Seele.

Glaubt man seiner Homepage und seinem Vertreter am Messestand, ist es ihm eine Herzensangelegenheit, Mode für kurvige Frauen zu entwerfen. Die Liebe zu seiner Frau ist dabei seine Inspiration. Was soll ich sagen? Genau das nehme ich ihm sofort ab! Seine Entwürfe wirken nämlich alles andere als Lieblos. Sie zeugen von der Leidenschaft zur Mode, Material und zum Design. Bisher war es so, das ich Plus Size Linien anderer Designer als gut gemeint, aber selten als gut gemacht wahrgenommen habe. Es wäre mehr als wünschenswert, wenn wir mehr Designer wie Adam Brody hätten. Designer, die Plus Size nicht lieblos als Nische ansehen, sondern sie als eigenständige Möglichkeit begreifen, kreativ zu arbeiten und sich mit ganzem Herzen darauf einlassen.

Ich empfinde seine Kollektion wie ein teures, seltenes Parfüm. Es ist speziell, kleidet ohne die Persönlichkeit der Trägerin zu verzerren und umgibt sie mit einem Hauch Luxus und Individualität. Ich freue mich sehr, dass er sich doch noch entschieden hat, seine Mode am letzten Tag auf den Runway zu schicken. Sonst wäre mir diese wunderschöne Kollektion wohl entgangen.

Adam Brody designt Mode, wie ich sie Liebe, klassisch, zeitlos, sehr elegant. Dabei versieht er seine Entwürfe mit genau der richtigen Priese Extravaganz, um nicht langweilig oder beliebig zu wirken. Es gelingt ihm, hochwertige Stoffe und außergewöhnliche Schnitte, so zu kombinieren, dass er das an sich fade Basic Thema aus der Langeweile Schublade holt. Damit hat er sich auf meiner persönlichen Must have Liste, ganz nach oben Katapultiert. So trifft es sich gut, dass ich über Ostern in der Schweiz sein werde und es hoffentlich einrichten kann, seinen Laden zu besuchen.

Adam, ich möchte ein Kleid von dir! Oder ein Cape oder den tollen Wickelgürtel oder eine Bluse oder, oder 😉 Wir werden sehen, wofür der Inhalt meines Sparschweins reicht, wenn der Franken nach der Entkoppelung vom Euro weiter so dreist zulegt.

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Als nächstes stelle ich dir meine Eindrücke von Studio Untold vor.

Curvy is sexy, meine Gedanken

Berlin! Immer eine Reise wert. Wenn die Fashion Week gastiert, pulsiert die Stadt noch etwas schneller, neue Trends werden geboren, es ist noch ein bisschen bunter und an jeder Ecke feiern Macher, Models, Einkäufer und Blogger, sich selber und ihre Kollektionen. In diesem Zusammenhang habe ich zwei interessante, facettenreiche Tage auf der „Curvy is sexy“ erlebt.

Die Messe war für meinen Bedarf wunderbar organisiert. Ich mochte die Location, weil sie sehr übersichtlich zu begehen war und Firmen und Besuchern ausreichend Platz bot. Über die etwas isolierte Lage auf der Insel Eiswerder kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Einige Besucher monierten, das sie etwas weit ab vom Schuss lag und damit die unkomplizierte Anbindung zur den übrigen Locations der Fashion Week fehlte. Etwas bedauerlich ist auch die fehlende Möglichkeit, „mal eben“ unabhängig vom angebotenen Catering etwas Essen zu gehen. Durch den angebotenen Shuttle Service, in Form von Stretchlimosinen für mich aber ein zu verschmerzender Faktor.

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Der für meinen Geschmack weit aus größere Wermutstropfen, waren die immer gleichen Runway Shows. Ich hätte mir hier deutlich mehr Abwechslung gewünscht. Leider waren längst nicht alle Marken auf dem Laufsteg vertreten und die, die sich vorstellten, präsentierten an allen Tagen, zu allen Shows die selbe Ware. So schafft man keinen Anreiz, die Messe mehrtägig zu besuchen. Hey, Zizzi ich hätte dich so gerne gesehen. Eine ausführliche Vorstellung der Kollektion blieb geladenen Gästen vorbehalten. Dafür war ihr Stand ne glatte 1, nicht nur wegen der phantastischen Kaffeebar. Es gab eine Wand, auf der man seine Lieblingsteile zusammenstellen und fotografieren konnte und die Kollektion wurde offen und großzügig präsentiert.

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IMG_2373Das gut gemeinte „Bloggerevent“ am letzten Tag wurde ein bedauerlicher Flop, weil kaum mehr Bloggerinnen anwesend waren. Da half auch die toll gestaltete „Bloggerbrause“ mit einem Zitat von Marilyn Monroe nicht drüber hinweg.

“To all the girls that think you’re fat because you’re not a size zero, you’re the beautiful one, its society who’s ugly.“

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Der letzte Walk bestand aus denselben Elementen der Vortage. Einzig Adam Brody, der sich kurzfristig entschieden hatte, seine Kollektion doch zu zeigen, überraschte und machte mich neugierig.

Eine tolle Idee war es, die Models am Schluss mit Schildern und Flüstertüte „bewaffnet“ durch die Halle skandieren zu lassen. Kurven sind OK! Sich zu mögen, wenn man nicht dem üblichen Schönheitsklischee entspricht ist der Weg. Das kann man sicher nicht laut genug sagen. Danke für dieses wunderbare Statement!IMG_2381

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Bei aller berechtigter Kritik, sollte man sich aber vor Augen halten, dass die große Modewoche derzeit kränkelt. Mit der ehemals wegweisenden Bread & Butter ist ein wichtiges Zugpferd Insolvent. Möglicherweise ein mahnendes Zeichen, für die Branche. Es reicht eben nicht, innovativ zu sein, bekannte Gesichter im doppelten Wortsinn „anzuziehen“ und sich in 1a Lage zu präsentieren, wenn das Geld fehlt. Von daher geht mein Dank an die Organisatoren der Curvy, die es verstanden haben, das Beste draus zu machen. Ich finde, sie haben Besuchern, wie Herstellern einen angemessen Rahmen geboten.

Es ist ein dankenswerter Umstand, alle Firmen so komprimiert vorzufinden und in aller Ruhe durch die Kollektionen stöbern zu können. Bei den meisten Firmen wurde ich, als neue Bloggerin interessiert aufgenommen. Bei wieder anderen, habe ich das Gefühl bekommen, nicht Ernst genommen zu werden. Schade, dass hier eine Gelegenheit zum Dialog verpasst wurde. Schade auch, dass ich gar den Eindruck gewonnen habe, es gibt Blogger 1. und 2. Klasse.

Ich habe eine wichtige Erkenntnis mitgenommen. Die meisten Hersteller haben so viel mehr zu bieten, als das, was die Endkundin in den Boutiquen schließlich vorfindet. Das Problem ist also weniger das Angebot, als der fehlende Mut der Einkäufer, Mode in ihrem besten Wortsinn, an die Frau zu bringen. An die Frau allerdings, die Jahre lang suggeriert bekommen hat, sich doch bitte hinter blumigen Blüschen und schwarzen Walle Zelten zu verstecken und sich daher vielleicht auch nicht aus ihrer gewohnten, „ich schäme mich für meinen Körper“- Zone, der Modeindustrie traut. Ich glaube, dass wir Blogger genau hier eine Brücke schlagen und damit eine äußerst wichtige Lücke schließen.

Neben der Mode, habe ich mich vor allem auf ein Meet & Greet mit anderen Bloggerinnen gefreut. Danken möchte ich allen voran Nicole & Martina von Rubeniablog. Die beiden haben mich wie selbstverständlich auf- und mitgenommen. Toll, dass ihr so offen gewesen seid und mir das Kennen lernen so leicht gemacht habt! Von dieser Freude und der Bereitschaft, sein knowhow zu teilen und gemeinsam zu netzwerken, hätte ich mir mehr gewünscht!

Auch die entzückende Roxi von Keks von do it Curvy  ist im wahren Leben mindestens so bezaubernd, wie es ihre Blogpostings vermuten lassen.

Mädels

Dann durfte ich noch die wunderbare Christin Thomsen treffen. Die Frau hat eine umwerfende Ausstrahlung und ist dabei völlig natürlich, herzlich und offen. Sie strahlte mit Susanne Kühl um die Wette. Zwei Plus Size Models, die ganz ohne Allüren auskommen und denen ich ganz viele tolle neue Angebote wünsche. Alle beide füllen die gerne bemühte Metapher, von der Schönheit, die von innen kommt, mit echtem Leben. Wow!

Nicht auf der Curvy, aber noch in Berlin, Klischeehaft beim Shoppen 😀 habe ich Samela kennen gelernt. Eine tolle, sehr fotogene Frau, die super offen, herzlich und nett mit mir geplaudert hat. Samela, ich wünsche dir für Paris das Beste, rock die Bude!

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Auch sehr gefreut, habe ich mich über Rhea, die ich einfach ansprechen musste, weil ich ihre Artikel auf Fischundfleisch so sehr schätze. Auf ihrer Seite findest du neben wunderbar verfassten, gesellschaftskritischen Artikeln zum Thema Selbstakzeptanz, auch ihre aktuellen Berichte zur CiS. Vielen Dank, für das Pic aus der Untold Fotobox. Es hat echt Spaß gemacht!

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Nun ist der Post etwas länger geworden und trotzdem ist es nur ein Bruchteil meiner Gedanken. Darum findest du in den nächsten Tagen meine persönlichen Highlights der Messe noch mal in komprimierter Form und zum Teil nach Firmen geordnet.

Den Anfang macht Adam Brody!

 

 

Jägersmann im Glitzerdress

Ganz eigentlich sollte hier ein Outfitpost stehen, aber bedauerlicherweise spielt das Wetter nicht mit. Der Norden wird seit Donnerstag von einem Sturmtief nach dem Nächsten gebeutelt. Jedes Mal, wenn ich mich mit der Kamera bewaffnen will, fängt es an zu regnen. Kismet!

Ich hatte mir, passend zum geplanten Outfit, die Nägel mit Sally Hansen Loden Green lackiert. Als ich nun so da saß und auf besseres Wetter wartete, siegte die Langeweile und ich lackierte mit Sallys Pink Dream noch meinen Lieblings Glitter Topper darüber.

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Loden Green7Mit Pink Dream habe ich endlich mal einen leicht holographischen Topper in meiner Sammlung, dessen Einzelteile man nicht mühselig aus der Flasche suchen muss. Die Glitzerpartikel verteilen sich gleichmäßig im goldigen, aber durchsichtigen Trägerlack. Genau so gleichmäßig ist auch der Auftrag.Loden Green2

Loden Green ist eine Farbe, wie ich sie in meiner Sammlung kein zweites Mal finde. So ein dunkles Grün hatte ich irgendwie nie auf dem Radar.Loden Green8

Dank des 1a Pinsels, ist der Auftrag ein Kinderspiel. Bei mir funktionieren 2 dünne Schichten am besten. Deckend wäre er durch aus auch mit einer Schicht. Allerdings braucht er dick aufgetragen unverhältnismäßig lange, um belastbar zu trocknen. Trotz Seche Vite fast dry top Coat. Mit dem versteht sich Sally nämlich nicht so gut, der Lack bleibt darunter sehr lange weich.

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Wie gefällt dir diese untypische Farbe? Mich würde interessieren, welches deine Lieblingsfarben im Herbst Winter sind.

 

Eucerin Q10 Active Nachtcreme

Kaum eine Creme polarisierte in meiner Wahrnehmung bisher so sehr, wie die Eucerin Q10 Active.

Ich winde mich seit Tagen um diese Review, weil ich nicht weiß, wie ich sie beschreiben soll. Mein Problem mit der Coenzym 10 Bombe ist, das sie  wirklich etwas für meine Haut tut. Gefühlt ist sie weicher, fühlt sich praller an und sieht irgendwie frischer aus. Den gelobten „Glow“ brauche ich mir nicht mehr zwingend aufzupinseln. Yay! Eigentlich alles, was ich mir von einer Creme wünsche. Diese Effekte habe ich übrigens in auffallend schneller Zeit feststellen können. Damit ist Eucerin in meinem persönlichen Ranking ein echter Schnellwirkungssieger.

Aber:

Da wäre in 1. Linie der Geruch. Sehr eigentümlich, für mich schon fast unangenehm. Ständig frage ich mich, ob das so muss oder ob die Creme wohl „gekippt“ ist. Für mich geht das gerade bei Creme Produkten gar nicht. Ich liebe den Geruch von gepflegter, frischer Haut, der etwas muffige Geruch der Eucerin Creme verleidet mir aber dieses Erlebnis.

EucerinAußerdem birgt die Formulierung einen Widerspruch. Eine Creme mit eher dicker, fast pastöser Haptik, die dankenswerter Weise sehr schnell einzieht und dann trotzdem trockene Stellen zurück lässt? Nie zuvor war meine Mischhaut, so deutlich eine Mischhaut. Als Nachtcreme verwendet, ist sie mir einfach nicht reichhaltig genug. Ich muss eigentlich immer mit einem Feuchtigkeitsbooster wie dem von Clarins oder einer anderen Feuchtigkeitscreme nachhelfen und das, obwohl ich mein geliebtes Estée Lauder Advanced Night Repair darunter auftrage. Nay! Zu viel Pflege Alarm, selbst für mich.

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Die Nachtpflege als Tagescreme zu verwenden, ist ebenfalls schwierig. Sie verträgt sich nicht so recht mit meinem Make up. Ich musste auf eine andere, fast vergessene „Winterfoundation“ umschwenken, die mir sonst zu „rutschig“ ist. Zusammen mit mehr Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz ist mir das alles zu viel „geschmiere“.

Mit Eucerin teste ich mein erstes Q10 Produkt. Es macht mich glauben, dass Q10 eine sehr überzeugende Wirkung auf meine Haut hat. Dennoch werde ich jetzt im Winter mit ihr nicht abschließend warm. Ich kann mir aber vorstellen, im Sommer noch mal einen Test mit ihr oder der Tagescreme zu wagen. Dann neigt meine Haut nicht mehr zum Trocken werden und vielleicht komme ich dann besser zurecht?! Eucerin2

Ich habe in meiner Apotheke rund 22 Euro für den 50ml Tiegel bezahlt.

Inhaltsstoffe findest du auf der Eucerin Homepage, zusammen mit einer ausführlichen INCI Datenbank, die derzeit aber wohl nicht korrekt verlinkt ist.

Wie ist es mit dir? Hast du bereits Erfahrung mit dem gelben Wunder aus dem Tiegel? Wenn ja, welches Q10 Produkt hat dich überzeugt?

Catrice Vienna Rose Woods

Nagellacke sind meine Leidenschaft. Sie überraschen mich in ihrer Vielfalt, in dem, wie sie sich zwischen Auftrag und Fläschchen unterscheiden. Einige sind einfach nicht berechenbar, andere verlässliche Typen, die immer gehen, andere sind wunderschön, aber unausstehlich zickig. Ich wähle sie nach Laune, nach dem, wie sie zu einem Outfit passen, manchmal mache ich etwas ganz „Verrücktes“ und wähle blind 😉 Ich liebe es, diverse Nuancen einer Farbe zu besitzen. Es ist wunderbar zu sehen, das kaum eine, der anderen gleicht, auch wenn sie sich noch so ähneln. Nagellacke sind da ein bisschen wie Menschen, wunderschön und sehr besonders, in ihrer individuellen Schönheit.

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Tageslichtlampe

Die neueste Überraschung war ein Frustkauf aus der Catrice Viennart LE. Eigentlich wollte ich irgendetwas anderes kaufen, warum es dann dieser Lack wurde, ist schnell erklärt: Alles was in die Rosenholz Richtung geht, zieht mich magisch an. Also hopp in den Korb, obwohl die Farbe im Fläschchen eher unspektakulär daher kommt und ich mir darum nicht sonderlich viel davon versprochen habe.

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Tageslichlampe

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Tageslichlampe

Aufgetragen lässt der Vienna Rose Woods mein Herz aber sofort tanzen. Sieht er im Fläschchen noch Rosé aus, wirkt er auf dem Nagel, je nach Lichteinfall, schon fast bräunlich, mit einem ganz feinen Grauschleier. Im Lack befinden sich subtile Schimmerpartikel, die dem Ganzen das Krönchen aufsetzen.

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Tageslicht ohne Blitz

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Tageslicht und Blitz

Die Fotos zeigen kaum, wie wunderbar facettenreich dieser Lack ist, Leider! Der Auftrag ist Grundsolide und mit zwei Schichten streifenfrei deckend. Die Formulierung ist dickflüssig, ohne zäh zu sein, darum lackiert er sich nach dem Abstreifen völlig unzickig. Das Fläschchen fasst 10 ml und kostet 2,79 Euro. Spitzenqualität zum kleinen Preis. Dafür nehme ich in Kauf, dass das Bürstchen gerne mal ein Haar verliert und das ein oder andere Härchen widerspenstig aus der Reihe tanzt.

 

 

Happy New Year & German Curves

Einen Jahresrückblick zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Bezogen auf den Blog, lohnt es sich auch noch nicht. Ich bin ja erst seit ein paar Beiträgen dabei und so fiele ein Resümee wohl eher dürftig aus. Für mich ist die Frage nach der Zukunft also deutlich ergiebiger. Ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird und was ich nächstes Jahr an dieser Stelle zu berichten weiß. Ich werde mal das Blei befragen 😉Silvester9

Wir begehen den Jahreswechsel seit Jahren zu Hause. Zu unserem Haushalt gehören auch einige Vierbeiner, die zum Teil nicht „Schussecht“ sind und darum nicht alleine gelassen werden sollten. Wir stoßen also ganz rustikal bei Pferd, Katze und Hund im Stall an. Außerdem bin ich seit meiner Jugend ein Sylvester Muffel. Mich hat es immer angestrengt, dieser Hype um die größte Fete des Jahres und der verkniffene Versuch, an diesem Abend irgendeine besondere Stimmung zu „produzieren“. Mir wollte es jedenfalls nie gelingen, auf Knopfdruck besonders gut gelaunt und fröhlich zu sein. Ich selber blicke lieber in einem entspannten Rahmen in die Zukunft und brauche etwas Ruhe, für meinen persönlichen Jahresrückblick. Seit meiner Erkrankung 2008 hat sich in meinem Leben sehr vieles verändert. Dinge, denen ich die positive Seite sehr mühsam abringen musste. Eine ist aber die Antriebsfeder für diesen Blog. Das Thema Selbstwertschätzung und Lebensfreude. Ich habe nie so viele tolle neue Blogs gefunden, wie im letzten Jahr. Menschen, die etwas zu sagen haben und eine ganz besondere Art, ihre Liebe, für die eigentlich eher oberflächlichen Dinge im Leben zu teilen. Für mich sind diese Blicke auf die schönen Kleinigkeiten im Leben aber eine Form von Wertschätzung, die ich selber gerne teilen und ausbauen möchte. In diesem Sinne freue ich mich auf ein neues Jahr mit euch, euren Beiträgen und Blogs. Bleibt gesund, kommt glücklich hinüber, in ein wundervolles, aufregendes, spannendes neues Jahr mit allem, was ihr euch für euch und eure Lieblingsmenschen wünscht. Also, wie auch immer ihr den heutigen Abend verbringen werdet: Lasst die Gläser klingen und gebt 2015 die Chance, eines der besten Jahre eures Lebens zu werden!Silvester8

Würde ich heute feiern gehen, würde mein Outfit vermutlich so aussehen. Ich habe mich spontan in dieses Origamikleid verliebt, als ich es beim Stöbern auf der Asos Seite entdeckt hatte. Ich mag die asymmetrische Form und den extravaganten Schnitt. Die Schuhe von Boden greifen das Thema wunderbar auf und haben fast die selbe Farbe, wie der Umschlag am Kleid. Ich liebe dieses „nudige“ Rosa. Ich möchte es gerne im Rahmen der German Curves Aktion vorstellen. Mehr zu German Curves erfahrt ihr z.B bei Katha oder bei Facebook.

Leider, leider knittert das Kleid extrem. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich vermuten es wäre aus Leinen. Eigentlich habe ich mich nur 10 Minuten hingesetzt, um mich zu Ende zu schminken und hatte eine feste Strickjacke übergeworfen. Das hat gereicht um das Kleid mit „Edelknittern“ zu „verzieren“. Ich möchte nicht wissen, wie es z.B nach einem Abend im Restaurant aussieht. Hätte ich das vorher gewusst, ich hätte es wohl zurück geschickt.

 

 

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Kleid: Asos Curve; Schuhe: Jonnie Boden;Kette: Zara; Armband:Tiffany&Co.;Ring:Jette Joop;Clutch: no name

 

Habt ihr noch mehr Lust auf wunderbare Plus Size Frauen und ihre individuellen Outfits zum Thema mit Glamour in´s neue Jahr?! Dann seit ihr nur den ein oder anderen Klick davon entfernt. Lasst euch inspirieren!

Frohe Weihnachten!

Ihr Lieben,

ich möchte euch Danke sagen. Danke, dass ihr den Weg zu mir gefunden habt und Danke an alle, die mir bereits ein Kommentar hier gelassen haben oder sogar Lust haben, mir zu folgen. Ohne euch ist alles nichts und ich hatte nicht damit gerechnet, dass hier überhaupt schon etwas los sein würde. Ich stehe ja erst am Anfang und möchte euch sagen, dass im nächsten Jahr viel Neues auf Euch wartet. Unter anderem werde ich mein Blogdesign völlig überarbeiten. Dieses hier war nur ein Laienhafter Einstig, viele Widgets funktionieren bei mir leider nicht. Kurz, es muss etwas anderes her. Es wird also schöner und übersichtlicher. Außerdem soll es viel mehr Outfits zu sehen geben. Das scheiterte bisher an Menschen, die mich Fotografieren wollten oder aber an den Wetterverhältnissen.

Leider liest mein PC im Augenblick keine Fotos aus, darum wird dies einfach nur ein schnörkelloser Weihnachtsgruß.

Ich wünsche Euch und euren Lieben ein besinnliches, entspanntes und glückliches Weihnachtsfest. Möget ihr ein Weihnachtsfest haben, wie ihr es euch für euch selber wünscht, im Kreise eurer Lieblingsmenschen. Bleibt gesund und zufrieden, denkt an all die Momente, die euch im letzten Jahr glücklich gemacht haben.

Frohe Weihnachtstage und hoffentlich lese ich euch ganz bald hier wieder.

 

OPI In my Santa Suit

Für mich ist OPI „in my Santa Suit“ einfach das perfekte Weihnachtsrot. So richtig Christbaumkugel- Mariah Carey – All I want for Christmas – kitschig.

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Heute habe ich mich außerdem daran versucht, Freihand meine Spitzen zu vergolden. Ich wollte kein typisches French, sondern wirklich nur die Spitzen.OPI6

Gar nicht mal so einfach. Dabei hat sich herausgestellt, dass #241 Gold Equinoxe aus der diesjährigen Dior „Golden Shock“ Holiday  Collection, eine wunderschöne Kontrastfarbe zu Santas Gewandung darstellt. Für diesen Job war sogar das kleine Pinselchen hilfreich, das ich sonst verfluche.Golden Lack

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Ich hoffe, du hattest einen entspannten und gemütlichen 4. Advent?! Unglaublich aber wahr, in 3 Tagen ist Heilig Abend.